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SUMMARY:40 Jahre Gesellschaft für Kulturpsychologie
DESCRIPTION:[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text uncode_shortcode_id=”124351″] \n40 Jahre Kulturpsychologie: Ein feierliches Symposium\nVon den Intentionen der Gründer zur Kulturpsychologie des 21. Jahrhunderts\nFr\, 27.11.2026 von 9:00 — 19:00 Uhr\nBegrüßung und Eröffnung: Raum: A.1.15 \nVor 40 Jahren wurde die Gesellschaft für Kulturpsychologie (für den deutschsprachigen Raum) gegründet. Damals ging es den Gründern vor allem darum\, ein Theorie- und Forschungsgebiet der Psychologie zu etablieren\, das die Sinn- und Bedeutungsstrukturen der Menschen in ihrem jeweils spezifischen kulturellen Umfeld und das damit verbundene Erleben und Handeln zum Gegenstand hat. Im Unterschied zu den vorherrschenden Forschungsprogrammen der Psychologie\, die das Verhalten von Menschen im Zusammenhang von Variablen\, die auf kausale oder statistische Wirkzusammenhänge bezogen werden\, untersuchen\, geht die Kulturpsychologie vor allem mit interpretativen und rekonstruktiven Methoden der Frage nach\, was es bedeutet\, als Mensch ein Kulturwesen zu sein\, und in welcher Weise psychische Prozesse sich in Wechselwirkung mit kulturellen Entwicklungen konstituieren. Heute kann die Kulturpsychologie im deutschsprachigen Raum auf eine 40-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. 15 Tagungen seit Bestehen der Gesellschaft\, sechs Verleihungen in zwei Kategorien des seit 2015 ausgelobten Ernst-E.-Boesch Preises und nicht zuletzt zahlreiche bedeutende Publikationen\, zuletzt das von Uwe Wolfradt\, Lars Allolio-Näcke und Paul Sebastian Ruppel 2022 herausgegebene Lehrbuch Kulturpsychologie\, sprechen für die enorme Bedeutung und Reichweite\, die die Kulturpsychologie mittlerweile erlangt hat. Es gibt also in der Tat einen Grund zum Feiern. \nZum 40-jährigen Bestehen der Gesellschaft für Kulturpsychologie lädt die Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten zu einem ganztägigen feierlichen Symposium ein. Eingerahmt wird die Veranstaltung von zwei Keynotes am Vormittag und am Abend: \nKatharina Scherke (Universität Graz)\nZur Geschichte und Aktualität der Kultursoziologie – Einblicke in eine Nachbardisziplin der Kulturpsychologie \nMonika Wohlrab-Sahr (Universität Leipzig)\nKultur und\, als\, oder Religion? Unterscheidungen und ihre Implikationen \nAm Vormittag wird es außerdem Arbeitsgruppen zu den Gründern der Gesellschaft für Kulturpsychologie\, nämlich Wilhelm Josef Revers\, Wilhelm Salber und Hans Werbik\, geben. Ziel dabei ist\, auf Basis der während der Gründungszeit entstandenen Texten der Gründer die Aktualität ihrer damaligen Intentionen für die theoretische und methodologische Neuausrichtung der Psychologie als Kulturpsychologie zu diskutieren. \nAm Nachmittag werden in weiteren Arbeitsgruppen und im Rahmen einer Podiumsdiskussion aktuelle Herausforderungen der Kulturpsychologie sowie konzeptionelle Perspektiven für die kommenden Jahre thematisiert. Parallel zu den Arbeitsgruppen und quer zu deren thematischen Grenzen wird die Initiative Junge Kulturpsychologie (Moderation: Moritz Meister) Fragen und Ideen zu künftigen Entwicklungsmöglichkeiten der Kulturpsychologie aufwerfen und diskutieren. \nKonzept:\nLars Allolio-Näcke\, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dekanat der Fakultät für Medizin und Psychologie an der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB)\nAglaja Przyborski\, Professorin für Psychotherapie und Leitung das gleichnamige Masterprogramm an der Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten\nRalph Sichler\, Professor für Grundlagen der Psychologie an der Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten \n────────────── \nTeilnahme\nDie Teilnahme ist mit Anmeldung frei. Sie können sich über die Website der Veranstaltung anmelden: Symposium: 40 Jahre Kulturpsychologie – Von den Intentionen der Gründer zur Kulturpsychologie des 21. Jahrhunderts | Bertha von Suttner Privatuniversität \n────────────── \nProgramm\nFr\, 27.11.2026 von 9:00 — 19:00 Uhr \nVormittag\n9:00 — 09:30 Uhr\nGet-Together\nRaum: A.1.15 \n9:30 ━ 10:15 Uhr\nEröffnung und Moderation\nRalph Sichler\, Professor für Grundlagen der Psychologie (Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten) \nGrußwort\nMichael Wininger\, Rektor und Geschäftsführer\n(Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten) \nGrußwort\nLars Allolio-Näcke\, einer der beiden Vorsitzenden der Gesellschaft für Kulturpsychologie und Kooperationspartner (Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) – Theodor Fontane\, Neuruppin) \nProgrammüberblick und Informationen zur Gründung der Gesellschaft\nRalph Sichler / Aglaja Przyborski\, Professorin für Psychotherapie / Lars Allolio-Näcke (Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten; Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) – Theodor Fontane\, Neuruppin) \n10:15 ━ 11:15 Uhr\nKeynote: Zur Geschichte und Aktualität der Kultursoziologie – Einblicke in eine Nachbardisziplin der Kulturpsychologie\nKatharina Scherke\, Professorin am Institut für Soziologie (Universität Graz) \n11:15 ━ 11:45 Uhr\nKaffeepause \n11:45 ━ 13:30 Uhr\nDrei Moderierte und textgestützte* Arbeitsgruppen zu den Gründern der Gesellschaft der Kulturpsychologie:\nZur Vorbereitung: Wir bitten darum\, den jeweils im Programm zugeteilten Text vorab zu lesen. \n1. Arbeitsgruppe\nRaum: A.3.09 \n━ Wilhelm Josef Revers: Kultur und Zeit\nModeration: Ralph Sichler \n━ Langeweile\nKo-Referat von Johanna Hodde\, Professorin für Medienpsychologie (Kulturpsychologie/Morphologie) (Business School Berlin\, Campus Hamburg) \n*Text zum Download\nWilhelm Josef Revers (1985): Psyche und Zeit \n2. Arbeitsgruppe\nRaum: A.2.08 \n━ Wilhelm Salber: Kultur und Gestalt\nModeration: Herbert Fitzek\, Professor für Wirtschafts- und Kulturpsychologie (Business School Berlin\, Campus Berlin) \n━ Ist die Morphologie eine Phänomenologie?\nKo-Referat von Alexander Nicolai Wendt\, Senior Fellow und Senior Researcher an der Fakultät für Psychologie (Sigmund Freud PrivatUniversität Wien) \n*Text zum Download\nWilhelm Salber (1987): Kulturpsychologie — Wie und Warum \n3. Arbeitsgruppe\nRaum: A.1.07 \n━ Hans Werbik: Kultur und Handlung\nModeration: Carlos Kölbl\, Inhaber des Lehrstuhls für Psychologie an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät (Universität Bayreuth) \n━ Handlungspraxis aus der Perspektive von Karl Mannheim\nKo-Referat von Aglaja Przyborski \n*Text zum Download\nHans Werbik (1986): Memorandum 22 \nIn den Arbeitsgruppen werden Mitglieder der Jungen Kulturpsychologie ihre Perspektiven zur Diskussion stellen und später präsentieren. \n13:30 ━ 14:45 Uhr\nMittagspause \nNachmittag\n14:45 ━ 16:00 Uhr\nPräsentation und Diskussion aus den Arbeitsgruppen\nModeration: Lars Allolio-Näcke\nRaum: A.1.15 \n16:00 ━ 16:30 Uhr\nKaffeepause \n16:30 ━ 17:45 Uhr\nAbschlusspodium: Perspektiven der Gesellschaft für Kulturpsychologie im 21. Jahrhundert\nModeration: Ralph Sichler \nAbend\n18:00 ━ 19:00 Uhr\nSuttner Vorlesung: Religion und\, als\, oder Kultur? Unterscheidungen und ihre Implikationen\nMonika Wohlrab-Sahr\, Kultursoziologin und Seniorprofessorin am Institut für Kulturwissenschaften (Universität Leipzig)\nModeration: Aglaja Przyborski\nRaum: Mittlerer Festsaal\, A.0.02 \nInformationen und Anmeldung zur Suttner Vorlesung „Religion und\, als\, oder Kultur?“ \nAb 19:00 Uhr\nAbschlussfeier zum 40-jährigen Bestehen mit Buffet \nRahmenprogramm\nPosterausstellung zur Geschichte der Gesellschaft für Kulturpsychologie\nBegleitend zum Symposium lädt eine Posterausstellung dazu ein\, die Geschichte und Entwicklung der Gesellschaft zu entdecken. \n────────────── \nProgrammgestalter*innen und aktiv Mitwirkende des Symposiums\n━ Lars Allolio-Näcke ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dekanat der Fakultät für Medizin und Psychologie an der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) – Theodor Fontane\, Neuruppin. Er ist aktuell einer der beiden Vorsitzenden der Gesellschaft für Kulturpsychologie. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Religions- und Kulturpsychologie\, der Subjektphilosophie und der Methoden der qualitativen Sozialforschung. \n━ Aglaja Przyborski ist Professorin für Psychotherapie und leitet das gleichnamige Masterprogramm an der Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten. Sie forscht und lehrt im Bereich Kulturpsychologie\, interpretative Gesprächsanalyse und Bildkommunikation. \n━ Ralph Sichler ist Professor für Grundlagen der Psychologie an der Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten. Er forscht und lehrt im Bereich (philosophische) Grundlagen der Psychologie\, Literaturpsychologie sowie Arbeits- und Kulturpsychologie. \n━ Herbert Fitzek ist Professor für Wirtschafts- und Kulturpsychologie an der Business School Berlin\, Campus Berlin. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Alltags- und Kulturpsychologie\, der morphologischen Wirkungsforschung und des Kunstcoachings. \n━ Johanna Hodde ist Professorin für Medienpsychologie (Kulturpsychologie/Morphologie) und leitet den Bachelorstudiengang Wirtschaftspsychologie an der Business School Berlin\, Campus Hamburg. Sie ist aktuell eine der beiden Vorsitzenden der Gesellschaft für Kulturpsychologie. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich Kunst- und Persönlichkeitsanalyse sowie Bild- und Subjekttheorie. \n━ Carlos Kölbl ist Inhaber des Lehrstuhls für Psychologie an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth und Mitglied des Vorstands der Gesellschaft für Kulturpsychologie. Seine Schwerpunkte in Lehre und Forschung liegen im Bereich Kulturpsychologie der Bildung und Erziehung\, historische Sinnbildungsprozesse und Geschichte der Psychologie. \n━ Moritz Meister ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten und Doktorand an der Universität Wien. Er ist als Mitglied des Vorstands der Gesellschaft für Kulturpsychologie Sprecher der Jungen Kulturpsychologie. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Kulturpsychologie\, Dispositivanalyse und qualitative Methodologie der Analyse digitaler Medien. \n━ Katharina Scherke ist Professorin am Institut für Soziologie der Universität Graz. Zu ihren Forschungsinteressen zählen Kultursoziologie\, Kunstsoziologie\, Soziologie der Emotionen\, Geschichte der Soziologie\, Soziologische Theorie und Wissenschaftssoziologie. \n━ Alexander Nicolai Wendt ist Senior Fellow und Senior Researcher an der Fakultät für Psychologie der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der phänomenologischen Psychologie\, der Geschichte der Psychologie und der Philosophie der Psychologie. \n━ Monika Wohlrab-Sahr ist Kultursoziologin und Seniorprofessorin am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig. Ihre Forschungsfelder liegen in der Kultur- und Religionssoziologie sowie in den qualitativen Methoden. Aktuell beschäftigt sie sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der Transformation der DDR seit 1989. \nDas Symposium ist eine Kooperation zwischen der Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten und der Gesellschaft für Kulturpsychologie.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
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SUMMARY:Wilhelm Salber: Gestern - Heute - Morgen
DESCRIPTION:[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text uncode_shortcode_id=”967135″]Am 2. Dezember 2016 verstarb Wilhelm Salber. Die Wilhelm Salber Gesellschaft veranstaltet zu seinem zehnten Todestag eine Matinee mit kurzen Vorträgen\, die an ihn erinnern. Die Veranstaltung findet in der neu geschaffenen und gestalteten Bibliothek bei Stephan Grünewald im Belgischen Viertel Kölns und NICHT in der Zülpicher Straße 83 statt. Einzelheiten werden kontinuierlich ergänzt. Aufgrund baurechtlicher Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl auf 30 Personen begrenzt. \nZum Programm: \nGrab Wilhelm Salbers auf Melaten in Köln\n\nZu seinem sechzigsten Geburtstag verfasste Wilhelm Salber die “Kleine Werbung für das Paradox”. Ein Buch\, mit dem er persönlich wurde wie nie zuvor. Wolfram Domke möchte an diese ‘Werbe-Psychologie’ in eigener Sache noch einmal erinnern und zugleich danach fragen\, wie zeitgemäß oder unzeitgemäß sie heute für uns ist.\nHerbert Fitzek wird Anmerkungen zu dem Film von Wim Wenders Perfect Days (D / J 2023) beitragen. Für Wilhelm Salber war „der Alltag der Größte“: Träumen\, Aufstehen\, Frühstücken\, Morgentoilette\, Aus-dem-Haus-Gehen\, Fahrt zur Arbeit… Filmisch hat Wim Wenders dem Alltag mit seinen Perfect Days ein Denkmal gesetzt. 2 Stunden lang wird hier geträumt\, aufgestanden\, gefrühstückt (usw. in gleicher Reihenfolge). Wenders versteht es dabei\, dem Alltag seine Schwere zu nehmen. Er lässt Alltagskünste durchblicken: Beobachten\, Musikhören\, Fotografieren\, Lesen\, Tanzen\, Freude am Wachsen von Bäumen\, am Gewoge der Blätter. Mit den Kunstformen melden sich bei denen\, die es wahrnehmen wollen\, zugleich Ungereimtes\, Irritationen\, Doppelbödiges. Dabei ereignet sich (fast) nichts anderes als der Arbeitstag des Herrn Hirayama in Tokio: So schön und so abgründig hat man nie einen Menschen Toiletten reinigen sehen.\nDirk Blothner möchte darlegen\, wie der Film Vaterland (P/ D / u.a. 2026) mit Sandra Hüller und Hanns Zischler seine Beziehung zur Psychologischen Morphologie Salbers aufstörte. Der Film erzählt von Thomas Mann (Zischler)\, der im Jahr 1949 zusammen mit seiner Tochter Erika (Hüller) zum ersten Mal nach Deutschland zurückkehrt\, um sowohl in Frankfurt\, als auch in Weimar den “Goethe-Preis” entgegenzunehmen.\n\nEine Anmeldung erfolgt über unser Ticket-System. Bitte beachten Sie\, dass Sie die Anzahl der Tickets angeben und den Regelrahmen akzeptieren müssen\, um den Prozess auslösen zu können.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
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