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SUMMARY:Jahrestagung der WSG in Berlin: Zur Morphologie von Krise(n) und wie man diese behandeln kann
DESCRIPTION:“Hoffentlich wird es nicht so schlimm\, wie’s schon ist.” (Karl Valentin)\nvon Armin Schulte \nEine Tagung zum Thema ‚Krise(n)‘ scheint in Zeiten wie diesen auf den ersten (und wohl auch zweiten)\nBlick wenig originell bis ermüdend. Zu diesem Thema ist doch schon alles gesagt\, Gründe und Hintergründe\nsind – wenn auch wie gewohnt in widersprüchlicher Vielfältigkeit – zur Genüge erforscht und\nselbst die Voraussetzungen und Erfordernisse für eine zukunftsfähige Bewältigung all dieser Krisen\nscheinen hinreichend ausgewiesen. \nDiverse ‚Transformationen‘ werden dabei&dafür als unbedingt notwendig erachtet\, gleichzeitig jedoch\nwerden nicht nur in reaktionären Kreisen Rufe nach einer (wohlverdienten) Rückkehr zur ‚Normalität‘\nimmer mehrstimmiger und lauter\, zumal Soziologen wie Steffen Mau vielen Menschen in unserer Gegenwarts-\nKultur attestiert\, sie seien „veränderungserschöpft“\, viele gar „veränderungsavers“.\nHinzu kommt\, dass sich auch der öffentliche Diskurs in den Pluralitäten verschiedenster wie gegensätzlichster\nPositionen verliert und undank seiner weit verbreiteten Phrasenhaftigkeiten zusätzlich zu einer\n„medialen Verdrossenheit“ zu führen droht. \nUnd nun? Was kann die Psychologische Morphologie in diesem Zusammenhang zu bieten haben?\nZwar wird die Forderung nach einer konsequent strukturellen Betrachtung immer lauter\, doch nach\nwie vor erklärt man einzelne Personen\, Personen-Verbände oder Gruppierungen wie (politische) Parteien\nin ihrem Können\, Besessenheiten oder Versagen für zuständig oder verantwortlich. Demgegenüber\nbietet der a-personale Ansatz der Morphologie die Möglichkeit\, übergreifende Wirkungs-Räume bzw.\nKulturen in den Fokus zu rücken und in ihren Komplexitäten angemessen zu beschreiben und verstehend\nzu analysieren. \nAusgehend von Grund-Bewegungen von Wirklichkeit wie „einigen“ und „trennen“ (Erwin Straus) oder\n„Eros“ und „Thanatos“ (S. Freud) gewährleistet eine konsequent psychologische Gegenstands-Bildung\nmittels umfassender (Märchen-)Bilder und deren bildhafter Logik einen anderen Blick auf ‚die‘ Wirklichkeiten\nder Gegenwartskultur und eröffnet andere Perspektiven ihrer Behandlung. \nDenn so man „Eros“ nicht mit vordergründiger ‚Erotik‘ gleichsetzt und „Thanatos“ nicht als ‚Todesrieb‘\nvereinfacht\, kann man auch die Polarität von ‚Konstruktion‘ und ‚Destruktion‘ nutzen\, um die monströsen\nVerheerungen durch Kriege\, klimabedingte Naturkatastrophen bis hin zu den grenz-absurden Beharrlichkeiten\nund den diversen Verwahrlosungen bzw. Verkehrungen zeitgenössischer Kultivierungsformen\nals Inkarnation einer Kultur zu begreifen\, von der wir nicht nur geprägt und der wir ausgesetzt\nsind (‚Primat der Kultur‘ [J. Bruner])\, sondern an der wir allesamt auch mitgestaltend beteiligt sind. \nIn diesem Sinne wollen die Beiträge der Tagung nicht nur einen anderen – und somit differenzierteren\nBlick – auf die Morphologie der aktuellen Krisen und Umbrüchen in ihren verschiedenen Erscheinungsformen\nrichten\, sondern auch das Potential ‚der‘ Morphologie (denn „Gestaltenlehre ist Verwandlungslehre“\n[Goethe]) aufzeigen\, einen Beitrag für den Umgang mit den zahlreichen anstehenden wie notwendigen\nVeränderungen – jenseits von wohlfeilen Absichts-Erklärungen\, kurzatmigen Appellen an die\n‚Vernunft‘ (o.a.) oder einem Schwelgen in ‚Verboten‘ – zu entwickeln. \nAblauf der Tagung\nFreitag\, 24. November 2023\n15.00 Uhr\nHerbert Fitzek\nBegrüßung und Eröffnung der Tagung mit einer Trauerrede anlässlich des\nTodes von Armin Schulte am 21. Juli 2023: „Ein Mann mit Eigenschaften“ \n15.30 Uhr\nDirk Blothner\nWer hat Angst vor Wilhelm Salber? – Beiträge zu einer Morphologie\nder Krise \n16.30 Uhr\nKaffeepause \n17.00 Uhr\nUri Kuchinsky\nKrieg und Krise – eine kulturpsychologische Betrachtung \n18.00 Uhr\nStephan Grünewald\nKeine Krise so wie diese! \n19.00 Uhr\nAusklang des Tages mit Häppchen \nSamstag\, 25. November 2023 \n10.00 Uhr\nDirk Ziems\n‚Lob der Torheit‘ – Ein Psychogramm der Klimakrise \n11.00 Uhr\nWolfram Domke\n„Erstens kommt es anders\, und zweitens als man denkt.“ (W. Busch) \n\n13.00 – 14.30 Uhr\nParallel stattfindende Workshops\n\nBirgit Langebartels\nAlltag in der Krise – Wenn der Alltag zur persönlichen Krise wird \nJakob Mair\nWirklichkeit in der Krise (?) \nNicole Hanisch \nDas Genderverständnis der Generation Z – Wer\, wie\, was – Wieso\,\nweshalb\, warum? \nAndreas Marlovits\nMorphologie der Krise am Beispiel einer Fußballmannschaft \n14.30 Uhr\nKaffeepause \n15.00 Uhr\nHerbert Fitzek\nSchlussbetrachtungen \n16.30 Uhr\nEnde der Tagung \nVerbindliche Anmeldung\nper Email an heyer@psychologischemorphologie.de bis 30. September 2023\nBitte angeben\, welcher Workshop gewählt (Prio 1 und Prio 2) wird \nKosten\nMitglieder    € 60\,- (Vollmitglied);  € 30\,- (Studierende)\nGäste           € 80\,-;  € 40\,- (Studenten) \nKontodaten\nName: Wilhelm Salber Gesellschaft\nIBAN: DE18 3806 0186 8002 0720 18\nBIC: GENODED1BRS\nBank: Volksbank Köln Bonn\neG
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ORGANIZER;CN="Wilhelm Salber Gesellschaft":MAILTO:info@psychologischemorphologie.de
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