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Narrative – Stellenwert und Nutzung alter Texte und Lebensweisheiten in der Moderne

14 März, 18:00 - 20:00

Ein Workshop mit Prof. Dr. Nikolas Westerhoff, BSP Berlin:

Was macht die „Ungleichzeitigkeit“ alter Texte aus, ihre moderne A-Modernität? Was für ein Verständnis (etwa des Jüdischen, des Christlichen oder auch des Atheistischen) vermitteln diese Texte? Welche Lebensweisheiten sind darin „konserviert“, von denen heute eine Wirkmacht auszugehen vermag? Um dies zu beantworten, „spiegeln“ wir die Texte an einem Davor und Danach. Denn der „Sinn“ oder auch Unsinn einer Narration liegt nicht im Text, sondern in der Kommentierung, in der Vor- und Nachkommentierung. So wie jeder Mensch zugleich in der Zeit lebt und aus ihr herausfällt, weil er vor- und zurückgreift in einem ganz wörtlich zu nehmenden Sinn, so sind auch die alten Erzählungen, denen wir uns mit literaturpsychologischem Blick zuwenden, in der Zeit, vor der Zeit und ihrer Zeit hinterher. Von diesem Grundgedanken aus wollen wir im Workshop alte Texte neu „entwickeln“.

Dr. Nikolas Westerhoff ist Dipl. Psychologe und studierter Wissenschaftsjournalist. Seit 2011 ist er Professor für Wirtschaftspsychologie an der BSP mit dem Schwerpunkt Medien- und Kulturpsychologie. Zuvor arbeitete er als Journalist für zahlreiche Print- und Hörfunkformate. Von 2003 bis 2008 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Medienforschung der Freien Universität Berlin. Er fühlt sich dem Paradigma der narrativen Psychologie (im Sinne Jerome Bruners) verpflichtet und möchte diese Sichtweisen im Magazin Zwischenschritte einbringen.

Über diesen LINK können sie an dem ZOOM-Meeting teilnehmen.

Einzelheiten

Datum:
14 März
Zeit:
18:00 - 20:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Veranstalter

Wilhelm Salber Gesellschaft
Telefon:
0221 420 1138
E-Mail:
info@psychologischemorphologie.de